Release des Sammelbandes Inter_Sections + Lesung

Inter_Sections. mapping queer*feminist art practices 12. Oktober 2019, 16:00-18:00 Uhr
// Hamburg: fux-Keller im Rahmen der  Ausstellung SHIFT – beyond the binary (5.-13.10. in der Frappant Galerie) ***Geschlechterrollen, Queerness, Identität und Intersektionalität in der Kunst***

Programm: Welcome und Einführung (Tonia Andresen und Marlene Mannsfeld, Hg.innen) Leseprobe aus „Trickstern gegen das Genie - Feministisch Kunst machen mit Erzählfiguren“ (Sophie Lembcke) Lecture Performance „Halten Formen. Trans* Materialisierungen denken lernen – Spiegel, Linie, Raum“ (Joke Janssen, vorgetragen von k kater)

Informationen zum Sammelband: Tonia Andresen, Marlene Mannsfeld (Hg.innen): Inter_Sections. mapping queer*feminist art practices. Die Beiträge untersuchen, wie Ungleichheiten und Hierarchisierungen zwischen sozialen Kategorisierungen – wie Geschlecht, sexuelle Orientierung, Klasse, (Dis-)Ability und vermeintliche ethnische Zugehörigkeit – zustande kommen und wie sie dekonstruiert und/oder produktiv genutzt werden können.

Mit Beiträgen von Sophie Lembcke: Trickstern gegen das Genie - Feministisch Kunst machen mit Erzählfiguren; Lorena Juan: Ästhetische Praktiken und queer-feministischer Widerstand. Das Beispiel Coven Berlin; Joke Janssen: Halten Formen. Trans* Materialisierungen denken lernen – Spiegel, Linie, Raum; Wiebke Schwarzhans: A Love Letter To Porcelain. Skript für eine Lecture Performance; Eva Egermann und Lea Susemichel: Wir Cyborg-Kinder. Über vermeintliche Normalität und Crip Künstlerische Agency. | Buchgestaltung: Lisa-Marie Fechteler

Erschienen bei Marta Press, Oktober 2019 (ISBN: 978-3-944442-81-5)
Softcover, 120 Seiten, mit Abbildungen


Neue Rezension zu “Archive Dekolonialisieren!”

Katharina Greven (Iwalewahaus, Universität Bayreuth) : Rezension von: Eva Knopf / Sophie Lembcke / Mara
Recklies (Hgg.): Archive dekolonialisieren. Mediale und epistemische
Transformationen in Kunst, Design und Film, Bielefeld: transcript 2018,
in: sehepunkte 19 (2019), Nr. 6 [15.06.2019], URL: http://www.sehepunkte.de
/2019/06/32469.html

“Manchmal findet man ein Buch, das theoretische Aus- und Neuwege und
sogar praktische Anweisungen bietet, ohne jedoch einen normativen oder
gar allwissenden Unterton zu haben. Die 2018 erschienene Publikation
“Archive dekolonisieren” ist so ein Buch. 23 Autoren und Autorinnen aus
ganz unterschiedlichen Disziplinen - das Spektrum reicht von
Filmemachern und Filmemacherinnen, Kuratoren und Kuratorinnen, Künstlern
und Künstlerinnen bis hin zu Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen -
befassen sich in 17 Beiträgen mit Archiven und deren Wiederentdeckung,
Neulesung, Re-Kontextualisierung, Auflösung und / oder
Dekolonialisierung.

[…]

Die Publikation und die darin geforderten antikolonialen Praktiken im
Umgang mit Archiven zeigen besonders vor dem Hintergrund der heutigen
Restitutionsdebatte, dass der Zugang zu Archiven Geschichten und
Geschichte schreibt und damit vermeintliche Besitzansprüche
manifestiert. Es wird deutlich, wie wichtig gemeinsames Wahrnehmen ist
und wie Öffnung und Rückführung von Archiven und Sammlungen zu neuen
Sichtweisen führen kann.”

Eine weitere Rezension aus dem Filmbereich von Hans Helmut Prinzler: “Das Buch hat aus meiner Sicht eine große Bedeutung für die aktuelle Diskussion. 19 Autorinnen, 4 Autoren”


Upcoming Publications

Unbelievable Treasures: Artworks as Intersections of Culturalization In: Michaela Ott, Thomas Weber (Hg.): Situated in Translation: Global Media and Cultural Practices. Transcript.


Trickstern gegen das Genie – Feministisch Kunst machen mit Erzählfiguren In: Tonia Andresen, Marlene Mansfeld (Hg.in): Inter:Sections. Marta Press.

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