Translating Pasts into Futures – Dekoloniale Perspektiven auf Dinge, HFBK Hamburg 2017

Die Veranstaltung widmet sich Beobachtungen von Zeitlichkeit im Hinblick auf Funktion, Produktion, Nutzung und Bedeutung von Dingen in post- und dekolonialen Kontexten.  Dabei werden folgende Fragen aufgeworfen: Wie werden zeitliche Querungen von Dingen verursacht? Wie gehen wir mit Dingen in Archiven um? Welches transformatorische Potential ist den Dingen eigen oder zugedacht? Können Dinge übersetzt werden oder übersetzen Dinge selbst etwas? Können sich Dinge – oder ihre Handhabung und Wahrnehmung – von ihren Kontexten emanzipieren? Welche Zukünfte werden in der Relektüre von Vergangenheiten entworfen?

Experimentelle Formate


If you are Komona you can make it work @ 35c3

2017 

Hamburg: Künstler*innen Kollektiv There is no Time. 48-Stunden Protestfernsehen zu G20. Auf der schwimmenden Plattform Archipel haben wir ein Fernsehstudio gebaut, von dem wir im Internet und zu über 40 in der Stadt zum Public Viewing installierten Screens gesendet haben; an Orte, wo  nicht demonstriert werden durfte. Die Screens waren u.a. in Theatern, Galerien, Kneipen, Kiosken aufgestellt. Zu sehen waren ein kuratiertes Filmprogramm und 26 Talkrunden zu den Themen der G20. Wir reden mit. Unterstützt u.a. von Tide TV und Chaos Computer Club.

Mit dem Verein Kulturfluss kämpfen wir für Freiräume auf dem Wasser. Unser selbstgebautes Floß ist 5x15m groß, hat 60PS und kann 100 Freimeuter herumschippern. Es ist beladen mit Kultur und Allem, was schön ist: U.a. Dokumentarfilmreihe + Diskussion, Theater und Konzerten. Aber auch Bildungsarbeit mit Jugendlichen, und einer monatlichen Küche für Alle mit Vortragsprogramm. Kurs ändern auf befreite Gesellschaft!

2013-2015

Hangoversalon. In loser Folge an Sonntagen in meinem Wiener Wohnzimmer. Bei Wein und Brettljause spielten/ lasen für 30-40 Gäste bereits u.a. Gameboymusiker: A.D.A.P.T.E.R., Autorin: Barbi Markovic, Songwriterin: Squalloscope, Elektro-Duo: StiebritzWeber, Noise-Performance-Projekt: Ramkolcore, Barock-Violine: Christopher Roth, Kompositionen: Andreas Karl. kollab. mit der Architektin Kathrin Huber

2010

Regie und Produktion: Literarischer Audioguide durch den 2. Wiener Gemeindebezirk zum Thema: Jüdische Literatur und Theaterszene vor dem 2. Weltkrieg.

Wissenschaftliche Formate


2017

Hamburg, Golem: Wissensforum des Forschungsverbundes FÜR in Koop. mit femrep e.V.: The Foxy Five. Screening + Q&A mit Jabu Nadia Newman und Chase Musslewhite (Südafrika)

Hamburg HfbK: Translating Pasts into Futures: Decolonial Perspectives in Kunst, Design, Film. Workshop, Ausstellung, Symposium.

2016

Universität Hamburg: Symposium: Praktiken medialer Transformationen

Hamburg, Golem: Wissensforum des Forschungsverbundes FÜR: Afrofuturismus: African Science Fiction Shorts, Kurzfilme + Vortrag von Peggy Piesche


Lehrveranstaltungen


2014-2017

Alphabetisierungskurse in der Erwachsenenbildung von Leben mit Behinderung Hamburg e.V.

SoSe + WS 2016/2017

HfbK Hamburg in Koop. Leben mit Behinderung Hamburg e.V., Illustrations- und Creative Writing-Kurse zu Superheld*innen-Comics.

SoSe + WS 2017/2018

HfbK Hamburg: Seminar: Piraten, Trickster, Cyborg, Hexe – Mit queeren, feministischen, dekolonialen Erzählfiguren ein traditionelles Künstler-Bild (!) verlernen

2009-2010

1. Studierendenkongress der Komparatistik  Spannungsfelder: Literatur & Freiheit

Universität Wien, Institut für Vergleichende Literaturwissenschaft: mit über 150 Teilnehmer*innen und 40 Vortragenden aus dem deutschsprachigen Raum. Begleitet wurde der SKK von einem vielfältigen Rahmenprogramm und einer Buchpublikation. Kollab. mit Ursula Ebel u.v.a. Inzwischen jährlich an wechselnden Komparatistik-Instituten.

Aus unserem Vorwort zum begleitenden Sammelband: Wichtigster Moment dieses Studierendenkongresses war der Austausch und die Zusammenarbeit der Studierenden, um gemeinsam die Grenzen und Möglichkeitendes Fachgebiets Komparatistik auszuloten, sich über die Forschungsschwerpunkte und -ansätze anderer Institute zu informieren und universitäre Paradigmen zu hinterfragen. Um Ausschlussmechanismen entgegenzuwirken, hatten wir den Ansatz, alle Studierenden vortragen zu lassen und keine Auswahl anhand der eingereichten Abstracts zu treffen. Wir hoffen auf eine Zukunft des SKK, damit ein Forum besteht, das die Vernetzung und Zusammenarbeit der Komparatist/innen untereinander in einem neuen Rahmen ermöglicht und innerhalb eines geschützten Raumes die Freiheit bietet, sich mit den bereits etablierten Mustern des Wissenschaftsbetriebs auseinanderzusetzen und erlaubt, fern von karrierestrategischen Überlegungen mit Alternativen zu experimentieren.

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